VIP-Schild Security zieht vor Gericht – weitere Neonazi-Verbindungen veröffentlicht

Die Firma VIP-Schild Security aus Jena versucht vor dem Landgericht Erfurt mit einer Klage Äußerungen in der Öffentlichkeit zu verhindern, wonach die Firma Neonazis beschäftigt. Auch Thüringen Rechtsaußen hatte schon einmal über die Verflechtungen informiert. Anlässlich der Klage veröffentlichen wir noch weitere Verbindungen der Firma zur extremen Rechten.

VIP Schild Security wollte Thüringen Rechtsaußen abschalten lassen

VIP-Schild und mehrere Mitarbeiter im August 2015, auf den schwarzen T-Shirts das Firmenlogo

VIP-Schild und mehrere Mitarbeiter im August 2015, auf den schwarzen T-Shirts das Firmenlogo

Im Juni 2015 hatten mehrere Medien darüber berichtet, dass die Firma „VIP Schild Security“ in Jena den Neonazi Michel Fischer bei ihrem Sicherheitspersonal zur Sicherung des Darmstädter Schlossgrabenfestes beschäftigt hatte. Thüringen Rechtsaußen warf daraufhin einen genaueren Blick auf weitere Mitarbeiter der Security und kam zum Schluss, dass –anders als die Beteuerungen seitens der Firma- der Einsatz von Fischer mitnichten „ein Einzelfall“ war. Nachdem die Ratsfraktion der Grünen in Weimar der Stadt ein „unsensibles Verhalten“ vorwarf, weil sie ausgerechnet „Schild Security“ mit der Bewachung des Weihnachtsmarktes beauftragt hatte, ging die Sicherheitsfirma juristisch gegen die Grünen vor. Vor dem Landgericht Erfurt stellte sich heraus, dass „Schild Security“ vor allem versucht hatte, die Seite von Thüringen Rechtsaußen vom Netz nehmen zu lassen, nachdem dort der entsprechende Bericht erschienen war. Wie uns mitgeteilt wurde, sei dort angeblich eine „Vielzahl unwahrer Behauptungen“ verbreitet worden. Die Geschäftsführerin Katrina Fenk verstieg sich gar zu der Behauptung, die Firma habe weder Michel Fischer noch sonst welche Nazis beschäftigt. Gleichzeitig erklärte sie aber auch, dass sie sich in der extrem rechten Szene nicht auskenne und deshalb nicht tätig werden könne. Bereits damals hatten wir mehrere Belege für Verbindungen zur Neonazi-Szene veröffentlicht und auch den Firmenchef Jan Schild mehrfach per Email um eine Stellungnahme gebeten, damit er erklären könne, warum er Neonazi-Seiten auf Facebook verlinkt, ein geschichtsrevisionistisches Video („Adolf Hitler wollte Frieden“) postete und wie so viele Personen aus der extremen Rechten in seine Firma geraten. Auch namentliche Vorhalte über mehrere Mitarbeiter halfen nichts, Schild weigerte sich zu antworten. Er bereinigte stattdessen sein Facebook-Profil, löschte ein Hitlervideo und schrieb am 24. Juli 2015 trotzig mit der Mailadresse von VIP Schild an Thüringen Rechtsaußen: „Ich brauche nix Aufarbeiten und es gibt keinen Grund Ihnen Dinge aus mein Privatleben zu schildern, solange Sie nicht zu meinem Freundeskreis gehören, geht Ihnen das gar nix an.“ Gerne sind wir Katharina Fenk bei einem Einblick in die Neonazi-Szene behilflich, damit sie im Zweifelsfall wirklich personelle Konsequenzen ziehen kann und veröffentlichen zusätzlich zu unserem ersten Text hier noch weitere Informationen über die Verbindungen der Firma zur extremen Rechten.

Noch mehr Neonazis beschäftigt – neben Michel Fischer auch Vater Paul Fischer dabei

Neonazi-Gewalttäter Paul Fischer, der Vater von DIE RECHTE Landesorganisationsleiter Michel Fischer

Neonazi-Gewalttäter Paul Fischer, der Vater von DIE RECHTE Landesorganisationsleiter Michel Fischer

Paul Fischer bei seiner Gewahrsamname am 27. Juni 2015 in Jena, mehrere Polizisten sind nötig um den Choleriker zu bändigen

Paul Fischer bei seiner Gewahrsamnahme am 27. Juni 2015 in Jena, mehrere Polizisten sind nötig um den Choleriker zu bändigen

Zu allererst: Der Inhaber der Firma, Jan Schild hat gegenüber dem Störungsmelder-Blog der ZEIT nicht die Wahrheit gesagt. Am 17. Juni 2015 erschien dort der Text „Ärger um Neonazi im Sicherheitsdienst“ und Schild gab sich auf Nachfrage zum Einsatz von Michel Fischer als Securtiy beim Darmstädter Schlossgrabenfest ahnungslos. „Angeblich habe ein Sub-Unternehmer Fischer für das Fest in Darmstadt eingesetzt. Er selbst würde Fischer nicht einmal persönlich kennen“, heißt es beim Störungsmelder. Auf einem damals bekanntgewordenen Foto war nur Fischers Oberbekleidung, eine orangene Warnweste, zu sehen. Nach der Veröffentlichung bei Thüringen Rechtsaußen haben sich nicht nur mehrere Besucher des Schlossgrabenfestes sondern auch ehemalige Mitarbeiter der Firma VIP Schild gemeldet, auch wurden uns Videos und interne Abrechnungsunterlagen zugespielt. Auf einem Video ist Michel Fischer direkt vor einer Bühne mit Live-Musik zu sehen, er trägt allerdings keine Arbeitskleidung einer fremden Subfirma sondern unter der bekannten orangenen Ordnerwarnweste eine schwarze Firmenjacke. Darauf ist rechts das Logo der Firma VIP Schild aus Jena zu erkennen und links das Logo vom Fightclub K1 Jena, der von Christian Jäger betrieben wird. Die selbe offizielle Kleidung tragen auch andere Schild-Mitarbeiter, wie Fotos auf dem Facebook-Account der Firma selbst belegen. Wie uns frühere Angestellte berichteten, nutzte Fischer offiziell zur Tarnung die Identität seines Bruders, Ronny Fischer. Obwohl Ronny Fischer am 5. und 6. Juni 2015 nicht im Einsatz für VIP Schild war, rechnete Michel Fischer acht bzw. sechs Arbeitsstunden in dessen Namen ab. Verantwortlich hierfür war u.a. Christian Jäger, die rechte Hand von Jan Schild in der Jenaer Security-Firma. Auch der ebenfalls aktive Neonazi und Vater von Fischer, der cholerische Paul Fischer aus Tannroda, findet sich mit seinem Klarnamen in den Unterlagen. Er war auch am 5. und 6. Juni 2015 beim Schlossgrabenfest in Darmstadt 12 bzw. 7 Stunden für die Jenaer Securityfirma im Einsatz gewesen. Beide wurden schon zusammen verurteilt, weil sie gemeinschaftlich ein 13-jähriges Kind nachts in Tannroda attackierten.

Aus einem Video vor der Bühne des Darmstädter Schlossgrabenfestes: Michel Fischer mit Textilien, die VIP Schild an seine Mitarbeiter verteilt; Firmenchef Jan Schild leugnete eine Tätigkeit für seine Firma

Aus einem Video vor der Bühne des Darmstädter Schlossgrabenfestes: Michel Fischer mit Textilien, die VIP Schild an seine Mitarbeiter verteilt; Firmenchef Jan Schild leugnete eine Tätigkeit für seine Firma

Drei Wochen später, am 24. Juni, waren Vater und Sohn Fischer in Jena zu Gast bei der Securityfirma , wohl um sich auszahlen zu lassen. Nur drei Tage danach wurden beide von der Polizei in Jena zeitweise in Gewahrsam genommen, weil sie auf einer Demonstration der antisemitischen „Europäischen Aktion Thüringen“ ausgerastet sind (Video). Michel Fischer attackierte einen Journalisten, sein Vater leistete Widerstand gegen die Polizei.  Aus den Unterlagen gehen weitere Einsätze bei der Securityfirma hervor, so wurden bei der 300-Jahrfeier der Stadt Karlsruhe 2015 insgesamt 12 Stunden und beim Hurrican-Festival im selben Jahr insgesamt 36 Stunden über die gleiche Identität abgerechnet, die auch Michel Fischer benutzte.

Mitglieder der verbotenen „Weiße Wölfe Terrorcrew“ bei VIP Schild

„WWT - Sektion Thüringen" (Weiße Wölfe Terrorcrew), rechts am Transparent: VIP Schild-Mitarbeiterin Lisa Behrens, daneben Michel Fischer, der ebenfalls für Schild arbeitete, 7. Juni 2014 Dresden (<a href="https://www.flickr.com/photos/presseservice_rathenow/14366396671/in/album-72157644651747508/" target="_blank">Presseservice Rathenow</a>)

„WWT – Sektion Thüringen“ (Weiße Wölfe Terrorcrew), rechts am Transparent: VIP Schild-Mitarbeiterin Lisa Behrens, daneben Michel Fischer, der ebenfalls für Schild arbeitete, 7. Juni 2014 Dresden (Presseservice Rathenow)

Am 16. März 2016 verbot der Bundesinnenminister die Neonazi-Gruppe „Weiße Wölfe Terrorcrew“, die auch in Thüringen über eine eigene Sektion verfügte. Michel Fischer war in der Anfangsphase von WWT besonders aktiv, reiste dazu auch in mehrere Bundesländer. Zur „WWT Sektion Thüringen“ gehörten auch Michael Zeise, über den wir hier schon berichtet hatten, und die Neonazi-Frau Lisa Behrens. Das Bundeskriminalamt durchsuchte im März 2016 die Erfurter Wohnung von Zeise und beschlagnahmte T-Shirts sowie CDs, Lisa Behrens arbeitete wie Michel Fischer auch für die Jenaer Firma VIP Schild Security.

Offizielle Firmenseite von VIP Schild auf Facebook verlinkt Mitarbeiterin Lisa Behrens

Offizielle Firmenseite von VIP Schild auf Facebook verlinkt Mitarbeiterin Lisa Behrens

Lisa Behrens mit WWT-Mitgliedern beim Neonazi-Openair „Rock für Deutschland“ 2014 in Gera

Lisa Behrens mit WWT-Mitgliedern beim Neonazi-Openair „Rock für Deutschland“ 2014 in Gera

Noch am 24. Dezember 2015 verschickte die Firma über Facebook einen Weihnachtsgruß mit ihren Mitarbeitern, gleich an zweiter Stelle taucht der Name von Behrens auf. Bei einer Neonazi-Demonstration am 7. Juni 2014 in Dresden führte sie einen kleinen Block der „WWT Sektion Thüringen“ an und trug an vorderster Front ein entsprechendes Transparent mit der Aufschrift. Die Frau aus Königsee war im selben Jahr auch beim Neonazi-Open Air „Rock für Deutschland“ in Gera und hat viele Kontakte in die Neonazi-Szene. In ihrer Freundesliste finden sich auch Parteifunktionäre wie Patrick Wieschke von der NPD, Alexander Kurth von Die Rechte und Tony Gentsch vom III. Weg, auch wirbt sie im Netz für die polnische Neonazi-Gruppe „Autonomiczni Nacjonaliści Koszalin“ (Autonome Nationalisten Köslin). Behrens gehört seit Jahren mit zu den umtriebigsten Neonazi-Aktivistinnen in Thüringen. Egal ob Neonazi-Veranstaltungen in Thüringen, Sachsen oder Sachsen-Anhalt: Behrens war naheu überall dabei und gehört zum engen Umfeld von Michel Fischer. Neben dem WWT-Transparent, das sie in Dresden hielt, lief ebenfalls Fischer. Er erhielt Ende 2015 ebenfalls einen Weihnachtsgruß, allerdings vom Amtsgericht Hamburg-Harburg. Weil er mit mehreren Neonazis am 26. Juni 2014 das gleiche T-Shirt „Weiße Wölfe Terrorcrew“ in Hamburg trug, sollte er 1400 € für einen Strafbefehl gegen das Uniformierungsverbot bezahlen. Mit mehreren „Freien Kräften“ marschierte sie auch auf einer Thügida-Demonstration Anfang November 2015 in Rudolstadt mit.

NPD, Hakenkreuze und Hitlerjugend – den Wald vor lauter Bäumen nicht

Weiterhin bei Schild: Die Neonazis Katja Arlt und René Dittebrandt, offizielles Foto auf Firmenseite von VIP-Schild bei Facebook, 30. Dezember 2015

Weiterhin bei Schild: Die Neonazis Katja Arlt und René Dittebrandt, offizielles Foto auf Firmenseite von VIP-Schild bei Facebook, 30. Dezember 2015

Rene Dittebrandt mit T-Shirt der NPD-Jugendorganisation "JN"

Rene Dittebrandt mit T-Shirt der NPD-Jugendorganisation „JN“

Im ersten Text hatten wir bereits zwölf Personen namentlich genannt, die für VIP Schild gearbeitet haben und Verbindungen zur extremen Rechte aufwiesen, darunter auch das JN-Mitglied Rene Dittebrandt, der an zahlreichen Demos der extremen Rechten teilnahm und die Neonazi-Aktivistin Katja Arlt aus Erfurt, die auf einer NPD-Demo mit dem Neonazi-Musikduo „A3stus“ posierte. Beide blieben auch nach der Veröffentlichung auf Thüringen Rechtsaußen Mitarbeiter bei VIP Schild Security, wie das Facebook-Profil der Sicherheitsfirma belegt. Am 30. Dezember 2015 wurde dort ein Foto veröffentlicht, das mehrere Sicherheitsmitarbeiter auf einer Tribüne vorstellt, welche dieselbe schwarze Kleidung mit dem VIP Schild- Logo wie Michel Fischer in Darmstadt tragen. In der dritten Reihe befinden sich Dittebrandt und Arlt. Beide bewegen sich weiterhin im Umfeld der Neonazi-Szene, Dittebrandt gefallen nach wie vor Seiten wie NPD Erfurt-Ilmkreis, JN Brandenburg, JN Leipzig, die NPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern oder neonazistische Versände auf Facebook, Arlt tut es ihm gleich. Bei ihr finden sich in der „Gefällt mir“-Liste der Thüringer NPD-Landesverband, der Erfurter NPD-Stadtrat Enrico Biczysko oder das Neonazi-Mode Label Ansgar Aryan, über dessen Verkauf von freien Waffen in die extrem rechte Szene wir kürzlich berichtet haben. Gleiches bei den Facebook-Freunden, zu denen Neonazis aus Suhl, Saalfeld, Rudolstadt, Weimar und anderen Städten gehören.

Neonazi Julian Treuse aus Erfurt ebenfalls bei Schild, hier zusammen mit dem Weimarer Neonazi Kevin Armstroff, der ebenfalls für Schild arbeitete

Neonazi Julian Treuse aus Erfurt ebenfalls bei Schild, hier zusammen mit dem Weimarer Neonazi Kevin Armstroff, der ebenfalls für Schild arbeitete

Auch Treuse wird im August 2015 auf der offiziellen Schild-Facebookseite verlinkt

Auch Treuse wird im August 2015 auf der offiziellen Schild-Facebookseite it seinem Facebook-Pseudoynm verlinkt

Julian Treuse beim Neonazi-Aufmarsch am 6. Februar 2016 in Weimar, organisiert von Michel Fischer

Julian Treuse beim Neonazi-Aufmarsch am 6. Februar 2016 in Weimar, organisiert von Michel Fischer

VIP Schild Security verlinkt auf Facebook aber noch etliche weitere Personen aus der Neonazi-Szene, die für die Firma Sicherheitsdienstmitarbeiter tätig waren oder sind. Am 21. August 2015 veröffentlichte Schild ein Werbeplakat, mit dem neue Beschäftigte als Eventhelfer für Großveranstaltungen gesucht wurden. Daneben wurden von Christian Jäger, der wohl die Facebook-Seite von VIP betreut, mehrere Personen verlinkt, die bereits für die Sicherheitsfirma arbeiten oder gearbeitet haben, wie der Weimarer Steve Friebe, dem mehrere NPD-Seiten aus Schleswig-Holstein, Thüringen und Bayern und diverse Rechtsrock-Bands auf Facebook gefallen und der mit mehreren NPD-Kommunalpolitikern wie Ralf Markert oder Jan Morgenroth befreundet ist.

Neonazis aus dem Weimarer Land: Thomas Holzinger mit Julian Treuse und Kevin Armstroff

Neonazis aus dem Weimarer Land: Thomas Holzinger mit Julian Treuse und Kevin Armstroff

Oder Schild-Mitarbeiter Julian Treuse, welcher der Erfurter Neonazi-Gruppierung „Kollektiv 56“ angehört und im Februar 2016 beim jährlichen Neonazi-Aufmarsch von Michel Fischer in Weimar teilnahm. Zusammen mit dem früheren Schild-Mitarbeiter und Neonazi Kevin Armstroff posierte der Hooliganschläger wenige Tage später vor einem Graffiti eines neugegründeten Erfurter Szene-Vereins mit dem Namen „Volksgemeinschaft“. Julian Treuse demonstrierte erst am vergangenen Samstag mit Michel Fischer und rund weiteren 20 Neonazis in Erfurt und Weimar für die Neonazi-Partei „Die Rechte“. Er gehörte auch mehrfach zu gewalttätigen Neonazi-Hooligan-Gruppen, die am Rande der Erfurter AfD-Demos versuchten Gegendemonstranten anzugreifen. Treuses Facebook-Likes sind ebenfalls aufschlussreich: verschiedene „Autonomen Nationalisten“, das militante Netzwerk „Combat 18“, „Sturm 18“, „Der Stürmer“, „Anti-Antifa-Ostthüringen“, mehrere Seiten mit Hakenkreuz-Emblemen und Titeln wie „Hitlerjugend“ oder „Nationalsozialismus“ sowie über 124 verschiedene Facebook-Seiten von Orts-, Kreis- und anderen Verbänden der NPD, Personenprofile von NPD-Politikern nicht mitgezählt.

Kein Neonazi-Hintergrund erkennbar? Julian Treuse bekennt sich offen zum Nationalsozialismus, hier auf seinem Profil mit Peusdoynm „Julian Franz“, das vom offiziellen Firmenaccount „VIP Schild Security“ auf Facebook verlinkt wird

Kein Neonazi-Hintergrund erkennbar? Julian Treuse bekennt sich offen zum Nationalsozialismus, hier auf seinem Profil mit Peusdoynm „Julian Franz“, das vom offiziellen Firmenaccount „VIP Schild Security“ auf Facebook verlinkt wird

Kein Wunder, dass VIP-Schild-Geschäftsführerin Katharina Fenk im Verfahren den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann. Da hilft es auch nicht, alibimäßig nach der Gerichtsverhandlung am Landgericht Erfurt das Foto eines dunkelhäutigen Menschen auf die Firmenseite bei Facebook zu setzen. Dass nun juristischer Druck genutzt wird, um Informationen über vorhandene und belegbare Neonazis in der Sicherheitsfirma zu unterdrücken, ist bezeichnend. Wie unsere Recherchen zeigen, hat sich die Firma entschieden, juristisch – auch gegen uns – vorzugehen, anstatt ihr Neonaziproblem zu lösen. Damit etwaige Klagen bzw. Unterlassungen von VIP Schild-Security auch in Zukunft nicht die Wahrheit über die Besetzung der Firma verschleiern, behalten wir uns vor, weitere Neonazi-Verbindungen bei Schild zu veröffentlichen, Material und Screenshots liegen reichlich vor.

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