Kirchheim weiter Treffpunkt bundesdeutschen Neonazisszene (III.Weg Parteitag)

Egal ob Rechtsrock oder Parteitage – Der Fachwerkhof in Kirchheim ist in den letzten Jahren ein bundesdeutsches Zentrum der Neonaziszene geworden. Am 27. September fand der Gesamtparteitag der Neonazi-Partei „III. Weg“ in Kirchheim statt.Kirchheim bleibt mit hoher Frequenz weiterhin der sichere Rückzugsraum für die bundesdeutsche Neonaziszene, wenn es um Großveranstaltungen mit bis zu 200 Personen geht. Wie wir berichteten, fand am vergangenen Samstag ein Neonazi-Konzert in Kirchheim statt. Bereits am vorangegangenen Wochenende (27. September 2014) konnte sich – von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen – die Neonazi-Partei der „III. Weg“ in Kirchheim treffen und einen „Gesamtparteitag“ abhalten. Rund 80 Neonazis waren dazu nach Kirchheim gereist. Natürlich gab es auch verschiedene „Informations- und Verkaufsstände“ der Neonazi-Szene, die auch den gesicherten und nicht-öffentlichen Einkauf ermöglichten. Der Parteivorsitzende Klaus Armstroff eröffnete den Parteitag in Kirchheim und bedanke sich zunächst für die zurückliegenden Wahlkämpfe. Neben Armstroff war es vor allem Matthias Fischer aus Fürth, der auch beim Parteitag als bestimmende Figur auftrat. Fischer machte deutlich, dass die Ausrichtung des „III. Weges“ neben der Teilnahme an Wahlen und dem „Kampf um die Straße“ besonders bei kulturellen Aktivitäten gesehen wird. Nach dem offiziellen Ende des Parteitages gab es mehrere Schulungen bzw. Seminare für die angereisten Aktivisten. Unter anderem: „Transparentgestaltung“, „Steuererklärung“ und „Erste Hilfe“. Zum Abschluss spielte der Neonazi-Liedermacher „Torstein“ (Thorsten Hering aus Sangerhausen) rund zwei Stunden vor den angereisten Neonazis.“

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