(Jungensspiele bei der Thüringer NPD) Mein Crystal-Dealer berichtet…

…dass auch angeblich seriöse NPD-Politiker mächtig die Sau rauslassen können. Dies taten unter anderem Parteichef Patrick Wieschke, Karsten Höhn und Landesgeschäftsführer Tobias Kammler beispielsweise im April 2012 bei einem Junggesellenabschied in Eisenach. Dabei wurde Kammler bzw. sein weißes Hemd mit vermeintlich lustigen Schmierereien verziert. Wieschke gab sich anfangs noch damit zufrieden, mit schwarzem Filzer ein putziges Gesicht mit charakteristischem kurzem Schnurrbart unter der Nase auf Kammlers rechte Hemdseite zu krakeln. Doch mit der Zeit nahm dann wohl der Übermut die Überhand und hinterließ nicht nur stilisierte Penisse schwarz auf weiß auf dem Hemd sondern auch Odal-Runen. Sie war das Kennzeichen der Hitler Jugend (HJ) sowie Zeichen des Rasse- und Siedlungshauptamtes und diente unter anderem als Abzeichen der verbotenen Wiking-Jugend. Auch der Name vom Mörder und Kannibalen Armin Meiwes ziert das Textil. Doch auch jüngere historische Bezüge finden an diesem Tag den Weg auf das Hemd des vermeintlich seriösen Geschäftsführers Kammler. Dazu gehört zum Beispiel der Name „Anders Breivik“. Der norwegische Neonazi hatte im Vorjahr Anschläge in Oslo und auf der Insel Utøya begangen, bei denen 77 Menschen ums Leben kamen. Doch genau so wenig wie die NPD eine „seriöse Partei“ wie jede andere ist, sind solche „Späßchen“ lustig – auch wenn Kammlers Hemd mittlerweile wieder gewaschen sein wird. Der neonazistische Sozialwissenschaftler aus Urnshausen versucht die Thüringer NPD derzeit als selbsternannter „Referatsleiter für Recht und Justiz“ auch mit Anträgen vor Gericht sicher durch den Landtagswahlkampf zu bugsieren.
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