(Außerparlamentarische Immunität) „Mein Crystal-Dealer berichtet…“

…dass bei den „nationalen Aktivisten“ in Thüringen seit einigen Monaten gefährliche „Z.O.G.-Keime“ im Umlauf sind, mehrere Neonazis sind bereits außer Gefecht. Marco Zint („Kameradschaft Jonastal“) hat’s mit dem Bein und nein, Kamerad Thomas Wagner hat ihm nicht wie 1997 erneut beim „experimentieren mit einer Pumgun“ in den Schenkel geschossen. Auch Tino Brandt hätte eigentlich im Februar 2014 im Münchener NSU-Prozess aussagen müssen, doch er müsse wegen einer gefährlichen Krankheit „in seinem Umfeld“ (Spitzelitis?) überwacht werden und konnte nicht zum Gericht. Beim Prozess gegen die Litauen-Nazis-Connection am Landgericht Gera kam auch der Hauptbelastungszeuge nicht, der ehemalige JN-Landeschef Michael Hubeny. Der stämmige zeitweilige Bandidos-Rocker hatte 12 Jahre nach einem Raubüberfall auf einen Geldtransporter die einstigen Kameraden & Räuber von damals mit einem Brief an die Polizei verpfiffen. Wenn gleich die Motive dafür eher fraglich erscheinen, so war es immerhin honorig dass nun jene Nazi-Rotlicht-Verbindung und der Überfall überhaupt aufgedeckt werden konnten, schließlich wurden nicht nur 70.000 DM gestohlen sondern auch ein Wachmann niedergeschlagen und dessen Schusswaffe entwendet. Inzwischen munkelt man in der Zeitung, ob Hubeny selbst V-Mann oder Informant des Verfassungsschutzes war. Seiner Ladung zum Gericht folgte er jedenfalls nicht, angegebener Hinderungsgrund: „mangelnde Reisefähigkeit wegen heftigen Durchfall… in Folge eines psychosomatischen Infektes“. Notwendig war sein Auftreten aber ohnehin nicht mehr, die Polizisten vom LKA hatten den Fall verurteilungsreif ausermittelt und die Naziräuber schwärzten sich gegenseitig an. Mit dem Nazi-Demoslogan „Das System ist am Ende, wir sind die Wende!“ war offenbar schlicht das eigene Immunsystem gemeint… gute Besserung!

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